Immer mehr Erwachsene holen sich die Diagnose ADHS, die Zahl ist in den letzten Jahren um ca. 300 Prozent angestiegen. Das alarmiert die Fachwelt und die Presse und verlangt nach Erklärungen.
Die unverschämteste dieser Erklärungen, vorgebracht von vielen selbsternannten „ADHS-Fachleuten“, behauptet, es werde hier nur eine Dunkelziffer von ADHS-Betroffenen ansatzweise aufgedeckt, die in der Vergangenheit verborgen geblieben sei. Die wahre Zahl von Betroffenen sei also noch viel höher als die gegenwärtige.
Diese unbelegte Behauptung lohnt sich für viele: Vor allem für die Pharmaindustrie, viele Psychiater, Wissenschaftler, Ärzte, Influencer, Coaches, die Medien, ADHS-Deutschland und nicht zuletzt den Psychiater Martin Winkler.
Aber ob Hell- oder Dunkelziffer: Bei ADHS kann niemand die tatsächliche Prävalenz wissen, weil es keine objektiven Biomarker gibt und die Symptomatik dermaßen unspezifisch ist, dass sie sich mit vielen anderen Störungen überlappt und für viele andere Störungen/Krankheiten stehen kann. Eine solch ungenau definierte Krankheit, die noch dazu ein Alltagsdoping wie „Ritalin“ als „Therapie“ ermöglicht, bietet sich geradezu an, allerlei seelische Malaisen mittels des Labels „ADHS“ zu verkaufen. ADHS als boomendes Geschäft.
In Wahrheit steigt also nicht die Zahl von ADHS-Betroffenen, sondern die Zahl von Menschen, die ihre vielfältigen Probleme und Störungen mit dem Stempel „ADHS“ absegnen lassen.
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