𝗔𝗗𝗛𝗦 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗭𝗘𝗕𝗥𝗔𝗦𝗧𝗥𝗘𝗜𝗙𝗘𝗡
Viele Studien zu ADHS sind wissenschaftlicher Schrott. Ein neues Beispiel liefern Vergeld und Beimel vom Bonifatius Hospital Lingen bzw. der Apollon Hochschule Bremen mit ihrer Literaturstudie „Erhöhte ADHS-Rate bei Menschen mit Fibromyalgie.“ Dieser Unsinn wurde kürzlich sogar auf einem Schmerzkongress vorgestellt.
Sie finden bei einer Literaturrecherche, dass die ADHS-Rate bei Menschen mit Fibromyalgie bis zu 44,7 % erhöht sei. Dabei haben sie einfach nachgeschaut, wie häufig „ADHS-Symptome“ gleichzeitig mit Fibromyalgie genannt wurden und schließen daraus, dass ADHS bei Fibromyalgie häufig als Komorbidität vorkommt.
Dass bei einer Fibromyalgie von Hause aus u. a. Konzentrationsstörungen und innere Unruhe typische Krankheitszeichen sind und ihr Vorkommen keineswegs eine komorbide ADHS kennzeichnet, juckt diese „Forscher“ in keinster Weise. Sie lassen einfach außer acht, dass „ADHS-Symptome“ völlig unspezifisch sind und, wie hier, für eine Fibromyalgie stehen, und nicht für eine ADHS.
Zebrastreifen kommen eben nicht nur bei Zebras vor, sondern auch auf Autostraßen. Vergeld und Beimel wollen uns nun aber einreden, dass auf unseren Autostraßen viele Zebras herumlaufen.
https://www.aerzteblatt.de/…/erhohte-adhs-rate-bei…
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