KINDESMISSBRAUCH MIT MEDIKAMENTEN

Die WELT AM SONNTAG dieser Woche kann einen das Grausen lehren: Im Düsseldorfer Landtag stellte eine Forschergruppe um Heiner Fangerau, Professor für Medizin-Ethik an der Universität Düsseldorf, eine im Auftrag der Landesregierung erstellte Studie vor mit dem langen Titel „Missbräuchlicher Einsatz von Medikamenten an Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen seit der Gründung des Landes bis in die 1980er Jahre.“ Während man sich früher bereits mit dem verbreiteten sexuellen Missbrauch bei Heimkindern befasst hatte, tritt der medikamentöse Missbrauch erst jetzt ans Tageslicht, auch dank der Hartnäckigkeit einiger Betroffener.

Jahrzehntelang wurden Heimkinder als Versuchskaninchen der Ärzte und Pharmafirmen missbraucht, um Sedativa und Neuroleptika auszuprobieren, ohne Einverständnis der Eltern, oft verbunden mit körperlicher Gewalt. Das auch aus dem gegenwärtigen Bonner Winterhoff-Prozess berüchtigte Neuroleptikum Dipiperon („das rote Säftchen“) wurde Kindern damals fünfmal täglich eingeflößt, wer sich weigerte, dem wurde es mit Gewalt in die Nase gegossen, mit anschließender Ohnmacht des Kindes. Erbrochenes mussten die Kinder aufessen, im Keller gab es eine Spritze in den Po, wann man nachts ins Bett gemacht hatte, etc. Weitere Foltermethoden lesen Sie bitte selbst im verlinkten Zeitungsbeitrag.

Als hätte es die bestialischen Menschenversuche und das staatliche Ermorden von psychisch Kranken und Behinderten („Euthanasie“) durch die Nazis nicht gegeben, behandelten Ärzte, Kinderschwestern und Pharmafirmen einvernehmlich Kinder als Versuchsobjekte. Dass die Kinder durch die Behandlung krank werden konnten, nahm man eiskalt in Kauf.

Und heute? Wir sehen Parallelen zum weit verbreiteten Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern und Jugendlichen mittels der pharmakologischen Alibi-Diagnose ADHS. Wir haben Kinder kennengelernt, die sich psychisch gezwungen fühlen, Ritalin etc. zu nehmen. Auch hier werden Kinder als Objekt der Gewinnmaximierung der Pharmaindustrie behandelt, einvernehmlich mit Forschern, Ärzten, Erziehern, Lehrern und (diesmal auch) Eltern, mit der aberwitzigen Behauptung, den angeblich körperlich kranken Kindern helfen zu wollen. Ein verschwiegenes Kartell.

Helfen Sie in Ihrem Umfeld mit, liebe Gäste unseres Café Holunder, dieses Kartell zu brechen.

https://tinyurl.com/28er7j75


Entdecke mehr von ADHS-KRITIK: Hier wird ADHS gegen den Mainstream gebürstet

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Avatar von Unbekannt

Autor: adhskritik

Hans-Reinhard Schmidt, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Gutachter, Buchautor, Supervisor, Dozent.