Stellen Sie sich vor, Sie stellen eine Gruppe aus Alkoholikern, Rauchern, Süchtigen, Depressiven, Schilddrüsenkranken, Angstkranken etc. zusammen und messen mittels Fragebogen, dass sie auch besonders unruhig, impulsiv oder unkonzentriert sind. Dann berechnen Sie noch deren Lebenserwartung und stellen fest, dass sie kürzer leben als eine Gruppe, in der weniger Raucher, Schilddrüsenkranke, Alkoholiker etc. sind und die deshalb auch nicht so unruhig, impulsiv oder unkonzentriert sind.
Das wussten Sie nun aber schon lange, es steht ja zum Beispiel auf jeder Zigarettenschachtel, dass Rauchen tödlich sein kann. Nun aber schließen einige Forscher daraus, dass ADHS das Leben verkürze. Und die Medien springen ohne nachzudenken sofort wieder drauf, denn es klingt ja besorgniserregend.
Dass Menschen, die an vielerlei Störungen oder Krankheiten leiden, besonders unruhig oder unkonzentriert sind, ist lange bekannt. Dass sie aber alle zusätzlich ADHS haben sollen, nicht.
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