𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗶𝗲𝘀𝘁 𝗺𝗮𝗻 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗦𝗲𝗹𝘁𝘀𝗮𝗺𝗲𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝗔𝗗𝗛𝗦?
Das zentrale adhs-netz ist ein bundesweites Netzwerk zur angeblich wissenschaftlichen Information über ADHS, angesiedelt am Universitätsklinikum Köln um Prof. Dr. Manfred Döpfner.
(Zitate aus dem infoportal im Fettdruck)
𝗩𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗿𝗮𝘂𝗳 𝗵𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝗿𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗮𝘂𝗽𝘁𝘂𝗿𝘀𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝗱𝗮𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻. 𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗶𝗶𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘇𝘄𝗲𝗶𝗲𝗶𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗭𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗵𝗼𝗵𝗲 𝗘𝗿𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝗵𝗶𝗻. 𝗩𝗲𝗿𝗺𝘂𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝘁ö𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗴𝗿öß𝘁𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗻𝗲𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗳𝗹𝘂𝘀𝘀.
Wenn ADHS erblich wäre, wäre damit keineswegs gesagt, dass sie genetisch determiniert ist. Es geht vielmehr lediglich um die Erklärung phänotypischer Unterschiede durch genotypische Unterschiede, die aber wiederum selbst durch die Umwelt beeinflusst sind. Die Ergebnisse der Verhaltensgenetik lassen sich allein durch die Wirkung von Umwelteinflüssen erklären und sagen nichts über Genetik. Gene wurden ja hierbei gar nicht untersucht.
𝗔𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗵𝗮𝗻𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗺𝗼𝗹𝗲𝗸𝘂𝗹𝗮𝗿𝗴𝗲𝗻𝗲𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻 𝗸𝗼𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗯𝗴𝘂𝘁 𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁𝗶𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗶 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝘁𝘆𝗽𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻. 𝗩𝗼𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗺 𝗯𝗲𝗶 𝗷𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗯𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 Ü𝗯𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗼𝘁𝗲𝗻𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲𝘀 𝗗𝗼𝗽𝗮𝗺𝗶𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗻𝗱, 𝗸𝗼𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗴𝗲𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻.
Die Molekulargenetik sucht seit langem nach spezifischen, objektiven körperlichen Merkmalen bei ADHS und anderen psychiatrischen Krankheiten. Frage: Bei wievielen dieser Krankheiten hat man in den letzten 100 Jahren einen solchen Biomarker gefunden? Antwort: Bei keiner einzigen! Psychiatrische Krankheiten lassen sich genetisch gar nicht unterscheiden, die Befunde sind unspezifisch und marginal.
𝗔𝗹𝗹𝗲𝗿𝗱𝗶𝗻𝗴𝘀 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗯𝗶𝘀𝗹𝗮𝗻𝗴 𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁𝗶𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝗻𝘂𝗿 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝗴𝗲𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝗲𝗿𝗸𝗹ä𝗿𝗲𝗻. 𝗗𝗮𝘀 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹 𝘃𝗼𝗻 𝗲𝗿𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗺𝘄𝗲𝗹𝘁𝗳𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗗𝗛𝗦 𝘃𝗲𝗿𝗺𝘂𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴, 𝘄𝗼𝗯𝗲𝗶 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝗵𝗲𝗿 𝗻𝘂𝗿 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲 𝘃𝗼𝗿𝗹𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻.
Dem stimmen wir zu. Aber Gen-Gen- und epigenetische Zusammenhänge sind völlig unklar, und warum gerade bei ADHS solche Wechselwirkungen besonders wichtig sein sollen, bei anderen psychischen Störungen aber nicht, erschließt sich ebenfalls nicht. Vielmehr spielen Umwelteinflüsse (Erfahrungen) die Hauptrolle bei der Entwicklung solcher Erkrankungen. Kliniker wissen das schon immer.
https://www.zentrales-adhs-netz.de/
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