Dass die meisten ADHS-Forscher entweder wie mit dem Klammerbeutel gepudert oder mit dem Gummihammer vor den Kopf geschlagen wirken, ist offenkundig. Zu fehlerhaft und wissenschaftlich unhaltbar sind ihre Studienergebnisse. Seit es „ADHS“ gibt wird jahrzehntelang nach den Ursachen im Gehirn gesucht, ohne dass man jemals wirklich fündig geworden wäre. Es gibt nach wie vor keinen einzigen Biomarker für „ADHS“.
Nichtsdestotrotz gibt es wieder zwei Studien, mit denen die Autoren die angeblichen Ursachen von „ADHS“ und „Autismus“ in der Hirnstruktur, in der grauen Substanz zu finden glauben (1;2). Beide Studien stammen von chinesischen Forschern um T. Zhong, einmal geht es um „ADHS“, das andere Mal um „Autismus“. Und in beiden Studien finden sie sowohl bei „ADHS“ als auch bei „Autismus“ jeweils eine dickere und eine dünnere Hirnsubstanz, je nach Subtyp dieser angeblichen Krankheiten.
Wir müssen hier aber gar nicht tiefer auf die Studienergebnisse eingehen, denn es genügt, deren Nutzlosigkeit anhand der fehlerhaften Grundlagen der Studien, hier der „ADHS“-Studie, aufzuzeigen:
1. Die Autoren behaupten, die veränderte Hirnstruktur sei kausal für die „ADHS“-Symptomatik. Das ist aus zwei Gründen falsch: Das gleichzeitige Auftreten von bestimmten Hirnstrukturen mit Verhalten beweist keine Kausalität, die Hirnstruktur kann sich ja auch aufgrund spezifischer Hirnnutzungen (Erfahrungen, Umwelt) herausgebildet haben. Außerdem ist das mit Fragebogen gemessene Verhalten allein generell kein Beweis für das Vorliegen einer spezifischen Hirnkrankheit „ADHS“.
2. Die Behauptung der Autoren, unterschiedliche Hirnstrukturen belegten unterschiedliche Subtypen von „ADHS“, wird nicht belegt, weil nicht überprüft wurde, ob sie nicht bei gleicher Symptomatik für unterschiedliche Krankheiten stehen (fehlende Ausschlussdiagnostik).
3. Die angewendete Methode der fMRT (funktionelle Magnetresonanz-Tomografie) ist fehleranfällig (3), weshalb ihre Verwendung einer Verblindung bedarf, bei der die Auswerter nicht wissen, aus welcher Untersuchungsgruppe eine Messung kommt. Eine solche Verblindung konnten wir dem Studiendesign nicht entnehmen.
Wieder zeigt sich, dass die Forschung zu ADHS auf falschen Grundannahmen beruht. Kein Wunder, dass nichts dabei herauskommt.
1) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41458230/…
2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41432740/
3) Hasler, Felix: Neuromythologie. Transcript 2012
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